Ausgleich der Wasserführung



Für eine verträgliche Wasserführung: 

Hochwasserrückhaltebecken und Ausbau von Gewässern

 

Infolge der relativ hohen Besiedlungsdichte unterlagen bzw. unterliegen die Gewässer im BRW - Verbandsgebiet einem hohen Nutzungsdruck, der dazu geführt hat, dass sie in großen Teilbereichen nach den Vorgaben der EG-Wasserrahmenrichtlinie als “erheblich verändert“ eingestuft werden müssen. 

Standorte von Hochwasserrückhaltebecken

 

Mit derzeit 42 von ihm betriebenen Hochwasserrückhaltebecken verfolgt der BRW insbesondere das Ziel, die Einflüsse infolge der menschlichen Siedlungstätigkeit - Versiegelung von Flächen - auf ein für Unterlieger und Gewässer verträgliches Maß zu reduzieren. 

 

Grundlage für die Planung und den Betrieb dieser Anlagen sind sogenannte Niederschlags-Abfluss-Modelle (NAM), die der BRW in den letzten Jahren für fast alle Verbandsgewässer aufgestellt hat, mit dem Ziel, eine ganzheitliche Gewässerbewirtschaftung zu ermöglichen.

Eine zentrale Hochwasserleitstelle dient der Steuerung und Überwachung aller Anlagen.

In einzelnen Fällen kann auch der Ausbau einer Gewässerstrecke erforderlich werden, um oben genannten Ziele zu erreichen. Grundlage für derartige vom Verband durchgeführte Ausbaumaßnahmen ist der §89 Landeswassergesetz NW.